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Was ist COPD?
Wie wird eine schwere COPD behandelt?
Werde ich mich einer Sauerstofftherapie unterziehen müssen?
Was ist COPD?
Als chronisch obstruktive Lungenerkrankung werden zwei Krankheitsbilder bezeichnet (COPD): chronische Bronchitis und Emphysem, welche die Atemwege beeinträchtigen und das Atmen erschweren. Die chronische Bronchitis ist mit einer Entzündung der Bronchialwände vergesellschaftet. Da die Bronchien die Luftröhre mit den Lungen verbinden, kann durch eine Schwellung der Schleimhäute der Wände die Luft schlechter von und zur Lunge strömen. Gleichzeitig tritt schleimfördernder Husten auf.Das Emphysem betrifft die Lungenalveolen und kleinsten Atmungwege und die Lungenbläßchen (Alveolen) welche an Elastizität verlieren (ähnlich einem abgenützten Gummiband). Durch den Elastizitätsverlust der Lunge kommt es zur Überblähung und der Luftaustausch ist behindert.
COPD-Symptome werden am häufigsten bei Menschen im Alter von über 40 Jahren, die Raucher oder ehemalige Raucher sind, beobachtet. COPD ist in den Vereinigten Staaten die vierthäufigste Todesursache, nach Herzinfarkt, Krebs und Schlaganfall. In Deutschland betrifft es jeden sechsten Todesfall.Über 14 Millionen Amerikanerhaben eine COPD. Die Dunkelziffer ist hoch, wahrscheinlich haben weitere 12 Millionen eine COPD.
COPD kann zwar nicht geheilt, jedoch behandelt werden. Unbehandelt ist sie weitgehend irreversibel und normalerweise progressiv. Mit ärztlicher Hilfe können die Symptome verbessert und Schäden an den Lungen verlangsamt werden. Rauchen ist der primäre Risikofaktor für COPD; ungefähr 80 bis 90 Prozent der COPD-bezogenen Todesfälle sind durch Rauchen verursacht. Personen mit schweren COPD-Symptomen reduzieren das weitere Fortschreiten der Krankheit, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Andere Ursachen der COPD sind Luftverschmutzung, Passivrauchen, Infektionen der Atemwege in der Kindheit und Vererbung. Je früher COPD-Patienten medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, desto größer ist ihre Chance, ein längeres Leben in guter Qualität zu führen.
Wie wird eineschwere COPD behandelt?
Mit dem Rauchen aufzuhören ist die wirksamste Art, die Progression einer COPD zu verlangsamen. Die Behandlung umfasst normalerweise die pulmonale Rehabilitation, dazu gehören Information, Beratung, Ausgleichssport, Ernährung und Atemtherapien in Kombination mit Arzneimitteltherapien wie beispielsweise mit langwirkenden Bronchodilatatoren und Inhalatoren mit Kurzzeitwirkung. In schweren Fällen werden oft Steroide zur Inhalation und eine Sauerstoffdauertherapie verschrieben. Mit dem Fortschreiten der Krankheit ist eine Linderung der Symptome für den Patienten über herkömmliche Behandlungen weniger möglich. Zu diesem Zeitpunkt ziehen die behandelnden Ärzte möglicherweise chirurgische Optionen in Erwägung.
Sportliche Aktivität reduziert die Kurzatmigkeit und verbessert das Energieniveau. Damit wird auch das Risiko für Herzerkrankungen, hohen Blutdruck und Depression herabgesetzt. Sportliche Aktivität erhöht die Knochen- und Muskelstärke, fördert Ausdauer, Entspannung, den erholsamen Schlaf und die Lebensqualität insgesamt.
Chirurgische Eingriffe werden normalerweise bei Patienten mit sehr schweren Symptomen durchgeführt, die mit Medikamenten keine Verbesserung erfahren und auf Dauer Atemschwierigkeiten haben. In Fällen schwerer COPD werden zwei Arten des chirurgischen Eingriffs in Erwägung gezogen: Operationen zur Lungenvolumenverminderung und eine Lungentransplantation.
Werde ich mich einer Sauerstofftherapie unterziehen müssen? Falls ja, wann?
Für Personen mit schwerer COPD können Ärzte eine Sauerstofftherapie zu Hause empfehlen, um der Kurzatmigkeit ab zu helfen. Die Notwendigkeit einer Sauerstofftherapie wird bestimmt, indem die Menge an Sauerstoff in Ihrem Blutstrom mit einem Bluttest, dem sogenannten Blutgaswert (Arterial Blood Gas - ABG), oder mithilfe eines Pulsoximeters, einem winzigen Computer, der schmerzlos an den Finger geclipt wird, gemessen wird.
Manche Patienten mit COPD benötigen keinen Sauerstoff, wenn sie nicht aktiv sind. Sie benötigen Sauerstoff, wenn sie Sport treiben oder anderen Aktivitäten nachgehen. Die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff über mehr als 15 Stunden pro Tag kann nicht nur bei der Kurzatmigkeit helfen, sondern auch das Herz und andere Organe vor Schaden schützen, Ihren Schlaf und Ihre Aufmerksamkeit verbessern und Ihnen helfen, länger zu leben.
Die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff ist bei COPD-Patienten häufig und wird als Sauerstoff „tragen“ bezeichnet. Die langfristige Sauerstofftherapie zeigt zwar nachweislich eine Verbesserung der Lebensqualität und Lebensdauer, doch bringt sie auch eine große Änderung des Lebensstils mit sich. Vielen Patienten ist es peinlich, Sauerstoff in der Öffentlichkeit mit sich zu führen. Andere sind von der Notwendigkeit der Sauerstoffgabe eingeschüchtert sind und haben Sicherheitsbedenken.
Manche Personen benötigen Sauerstoff eventuell nur, wenn sie aktiv sind oder beim Schlafen, doch die meisten Patienten verwenden Sauerstoff rund um die Uhr. Es sind viele bequeme, tragbare Systeme erhältlich, und Sie können wahrscheinlich mehr Aktivitäten nachgehen als früher, da Ihr Körper den benötigten Sauerstoff erhält. Wird sie wie verschrieben verwendet, verursacht die Sauerstofftherapie keinen Schaden an Ihren Lungen oder Ihrem Körper und macht nicht abhängig. Die Sauerstofftherapie ist sehr sicher, solange Sie Ihr Gesicht und den Sauerstoff nicht in die Nähe von Flammen bringen.
Wie wird eine schwere COPD behandelt?
Werde ich mich einer Sauerstofftherapie unterziehen müssen?
Was ist COPD?
Als chronisch obstruktive Lungenerkrankung werden zwei Krankheitsbilder bezeichnet (COPD): chronische Bronchitis und Emphysem, welche die Atemwege beeinträchtigen und das Atmen erschweren. Die chronische Bronchitis ist mit einer Entzündung der Bronchialwände vergesellschaftet. Da die Bronchien die Luftröhre mit den Lungen verbinden, kann durch eine Schwellung der Schleimhäute der Wände die Luft schlechter von und zur Lunge strömen. Gleichzeitig tritt schleimfördernder Husten auf.Das Emphysem betrifft die Lungenalveolen und kleinsten Atmungwege und die Lungenbläßchen (Alveolen) welche an Elastizität verlieren (ähnlich einem abgenützten Gummiband). Durch den Elastizitätsverlust der Lunge kommt es zur Überblähung und der Luftaustausch ist behindert.
COPD-Symptome werden am häufigsten bei Menschen im Alter von über 40 Jahren, die Raucher oder ehemalige Raucher sind, beobachtet. COPD ist in den Vereinigten Staaten die vierthäufigste Todesursache, nach Herzinfarkt, Krebs und Schlaganfall. In Deutschland betrifft es jeden sechsten Todesfall.Über 14 Millionen Amerikanerhaben eine COPD. Die Dunkelziffer ist hoch, wahrscheinlich haben weitere 12 Millionen eine COPD.
COPD kann zwar nicht geheilt, jedoch behandelt werden. Unbehandelt ist sie weitgehend irreversibel und normalerweise progressiv. Mit ärztlicher Hilfe können die Symptome verbessert und Schäden an den Lungen verlangsamt werden. Rauchen ist der primäre Risikofaktor für COPD; ungefähr 80 bis 90 Prozent der COPD-bezogenen Todesfälle sind durch Rauchen verursacht. Personen mit schweren COPD-Symptomen reduzieren das weitere Fortschreiten der Krankheit, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Andere Ursachen der COPD sind Luftverschmutzung, Passivrauchen, Infektionen der Atemwege in der Kindheit und Vererbung. Je früher COPD-Patienten medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, desto größer ist ihre Chance, ein längeres Leben in guter Qualität zu führen.
Wie wird eineschwere COPD behandelt?
Mit dem Rauchen aufzuhören ist die wirksamste Art, die Progression einer COPD zu verlangsamen. Die Behandlung umfasst normalerweise die pulmonale Rehabilitation, dazu gehören Information, Beratung, Ausgleichssport, Ernährung und Atemtherapien in Kombination mit Arzneimitteltherapien wie beispielsweise mit langwirkenden Bronchodilatatoren und Inhalatoren mit Kurzzeitwirkung. In schweren Fällen werden oft Steroide zur Inhalation und eine Sauerstoffdauertherapie verschrieben. Mit dem Fortschreiten der Krankheit ist eine Linderung der Symptome für den Patienten über herkömmliche Behandlungen weniger möglich. Zu diesem Zeitpunkt ziehen die behandelnden Ärzte möglicherweise chirurgische Optionen in Erwägung.
Sportliche Aktivität reduziert die Kurzatmigkeit und verbessert das Energieniveau. Damit wird auch das Risiko für Herzerkrankungen, hohen Blutdruck und Depression herabgesetzt. Sportliche Aktivität erhöht die Knochen- und Muskelstärke, fördert Ausdauer, Entspannung, den erholsamen Schlaf und die Lebensqualität insgesamt.
Chirurgische Eingriffe werden normalerweise bei Patienten mit sehr schweren Symptomen durchgeführt, die mit Medikamenten keine Verbesserung erfahren und auf Dauer Atemschwierigkeiten haben. In Fällen schwerer COPD werden zwei Arten des chirurgischen Eingriffs in Erwägung gezogen: Operationen zur Lungenvolumenverminderung und eine Lungentransplantation.
Werde ich mich einer Sauerstofftherapie unterziehen müssen? Falls ja, wann?
Für Personen mit schwerer COPD können Ärzte eine Sauerstofftherapie zu Hause empfehlen, um der Kurzatmigkeit ab zu helfen. Die Notwendigkeit einer Sauerstofftherapie wird bestimmt, indem die Menge an Sauerstoff in Ihrem Blutstrom mit einem Bluttest, dem sogenannten Blutgaswert (Arterial Blood Gas - ABG), oder mithilfe eines Pulsoximeters, einem winzigen Computer, der schmerzlos an den Finger geclipt wird, gemessen wird.
Manche Patienten mit COPD benötigen keinen Sauerstoff, wenn sie nicht aktiv sind. Sie benötigen Sauerstoff, wenn sie Sport treiben oder anderen Aktivitäten nachgehen. Die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff über mehr als 15 Stunden pro Tag kann nicht nur bei der Kurzatmigkeit helfen, sondern auch das Herz und andere Organe vor Schaden schützen, Ihren Schlaf und Ihre Aufmerksamkeit verbessern und Ihnen helfen, länger zu leben.
Die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff ist bei COPD-Patienten häufig und wird als Sauerstoff „tragen“ bezeichnet. Die langfristige Sauerstofftherapie zeigt zwar nachweislich eine Verbesserung der Lebensqualität und Lebensdauer, doch bringt sie auch eine große Änderung des Lebensstils mit sich. Vielen Patienten ist es peinlich, Sauerstoff in der Öffentlichkeit mit sich zu führen. Andere sind von der Notwendigkeit der Sauerstoffgabe eingeschüchtert sind und haben Sicherheitsbedenken.
Manche Personen benötigen Sauerstoff eventuell nur, wenn sie aktiv sind oder beim Schlafen, doch die meisten Patienten verwenden Sauerstoff rund um die Uhr. Es sind viele bequeme, tragbare Systeme erhältlich, und Sie können wahrscheinlich mehr Aktivitäten nachgehen als früher, da Ihr Körper den benötigten Sauerstoff erhält. Wird sie wie verschrieben verwendet, verursacht die Sauerstofftherapie keinen Schaden an Ihren Lungen oder Ihrem Körper und macht nicht abhängig. Die Sauerstofftherapie ist sehr sicher, solange Sie Ihr Gesicht und den Sauerstoff nicht in die Nähe von Flammen bringen.